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Post von Müller vom 24.3.2Q2Q

Mär 24 | Von ekwomario
Post von Müller, So wichtig mir das Spiel mit dem geschriebenen Wort ist, es muß vorüber gehend pausieren, die Videoarbeit liefert mir Probleme zeitlicher Art. Ich lese früh Zeitungen, dann alle e-mails, manche schicken mir gleich an jede Adresse das gleiche noch mal, schaue durch Vk und Fazzebugg, kopiere jeden mir wichtigen Vorgang in das Konzept für Tageskorrektur, lese in Tageskorrektur und Denkwerk jeden Kommentar und habe bereits einen aufgeblähten Kopf. Das ist des GUTEN zu viel, deshalb lasse ich Post von Müller etwas liegen und konzentriere mich auf die Videoarbeit. Das wird mich nicht daran hindern, sollte etwas bedeutendes geschehen, sofort die Post einzustellen, ich liebe , wie gesagt, die geschriebenen Worte mehr als jedes Video. Man kann komponieren und hat dabei noch jeweils ein paar Sekunden, ob das herauskommt, was man hinein geschrieben hat. Sieben Jahre Post ist sicher ein innerer Vorbeimarsch, die vielen Grenzen der Zensur des in Auflösung befindlichen faschistischen Systems der Mergel überstanden zu haben, ich danke auch dafür, daß es meinen Lesern manchmal Mühe machte, den Text zu entziffern, es war eine Art entstandenes Zusammengehörigkeit erforderlich dafür. Ein Fremder hatte erst nach mehreren Posts die Möglichkeit zu verstehen, was ich meinte und wem ich Meinung geigte, ohne das sein Algorythmus mich blockierte, ca 12 mal wurde ich einen Monat gesperrt und auf Jesus Germanicus ging es weiter für die Eingeweihten unter uns. Da jetzt alles frei geschaltet wurde, ist scheinbar die Welt der Mergels zusammen gebrochen, die Unterdrückten selber kommen aus dem Hamsterrad und reiben sich verdutzt die Augen, manche verstehen noch nicht einmal die Videos komplett, trotzdem versuchen bereits viele den unsichtbaren Schild des Systems zu durchdringen und zaghaft die ersten Schritte in der Freiheit zu gehen, in der ich seit 20 Jahren bin, mein Publikum hier ist sicher ebenfalls lange schon frei. Es gehört eigentlich nicht viel dazu frei zu sein, rigorose Ablehnung des berufsmäßig lügenden Systems und die Einschaltung des eigenen Hirns. Dazu noch ein klein wenig Toleranz, gegenüber den anderen Wahrheit suchenden. Wir haben nämlich ein Problem, wir müssen das XXXL-Knäuel der Lügen entwirren, da passieren jedem Menschen Fehler in der Erkenntnis, ich halte es so, daß KEINE Ansicht in mir Erschrecken oder Ablehnung bringt, Alles an Wahrheit ist möglich und sogar noch viel mehr. Vielleicht bekommen Daniel und ich mal eine professionellere Arbeit hin, vielleicht sogar in einem GEZ Studio, wo man nicht mehr Analyst, Schriftführer, Redakteur, Moderator sein muß und sogar noch am Steuerpult irgendwas herumfummeln muß, sah man gestern am Ausfall des Tons für Catherine die Große, „wir schaffen das“ vielleicht. Das vielleicht gilt nicht für das schaffen des Tones, sondern für den Fall unseres Erscheinens in der GEZ der Staatssicherheit, hier in Sachsen der MDR, eine Oase aus NVA-Militär-Staatsanwaltschaft, Politbürofamilie und SED. Deshalb seid mir bitte nicht böse, wenn ich hier pausiere, die Freiheitsworte kommen hier sofort hinein, wenn die Freiheitsglocke singt, denn das geschriebene Wort ist und bleibt mein Lieblingsort
Stichworte:
müller

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